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Fasten ist weit mehr als ein kurzfristiger Verzicht auf Nahrung – es ist eine tief verwurzelte kulturelle Praxis, die seit Jahrhunderten zur Regulation von Körper und Geist genutzt wird. Schon Hippokrates von Kos empfahl, Beschwerden eher durch gezielten Nahrungsverzicht als durch Arzneien zu begegnen. Heute erlebt das Thema eine neue Relevanz: zwischen traditioneller Askese und modernen Konzepten wie Intervallfasten wird Fasten zunehmend als therapeutisches Werkzeug verstanden.
In dieser Fortbildung tauchen Sie fundiert und praxisnah in die Welt des Fastens ein. Sie erhalten einen klaren Überblick darüber, was Fasten tatsächlich bedeutet, wie es sich vom Heilfasten abgrenzt und welche Formen – von klassischen Methoden bis hin zum Intervallfasten – in der therapeutischen Praxis sinnvoll eingesetzt werden können. Auch etablierte Sonderformen wie die F.X.-Mayr-Kur oder die Breuss-Kur werden differenziert eingeordnet.
Darüber hinaus geht es um die entscheidende Frage: Wann ist Fasten therapeutisch sinnvoll? Sie lernen relevante Indikationen kennen, verstehen die medizinischen Effekte auf Stoffwechsel, Regulation und Regeneration und gewinnen Sicherheit in der Beurteilung, für wen welche Fastenform geeignet ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung: Anhand konkreter Therapiebeispiele entwickeln Sie ein Gespür dafür, wie Sie Ihre Patientinnen und Patienten naturheilkundlich begleiten können – individuell, verantwortungsvoll und wirksam. Das Intervallfasten im 5:2-Modell wird dabei gezielt herausgestellt und in seinen Möglichkeiten für den Praxisalltag beleuchtet.
Eine Fortbildung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern direkt in die therapeutische Anwendung führt.