Etwa 2% der Weltbevölkerung leidet am Fibromyalgie-Syndrom. In Deutschland sind es zurzeit ca. 1,6 Mio. Menschen, wobei Frauen 7- bis 8-mal häufiger betroffen sind als Männer. Die Fibromyalgie ist ein Krankheitszustand, der durch chronische Schmerzen in der Muskulatur und in benachbarten Strukturen gekennzeichnet ist. Darüber hinaus sind Muskeln sowie die zugehörigen Muskelhüllen und Sehnen ungewöhnlich schmerzempfindlich, wenn man mit dem Finger darauf drückt. Zahlreiche begleitende Beschwerden können beobachtet werden, etwa chronische Müdigkeit und Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopfschmerz, Empfindungsstörungen, Reizdarm- und Reizblasensymptome, Depression, „ruhelose Beine“, druckschmerzhafte Punkte (Tenderpoints) und erhöhte Kälteempfindlichkeit. Das FMS ist das Chamäleon unter den Krankheiten. In dem Vortrag werden ganzheitliche Therapiemöglichkeiten des „sekundären“ Fibromyalgie-Syndroms als Folge von Erregertoxikosen vorgestellt.
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