Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis von Störfeldern und Herdbelastungen als mögliche Ursachen persistierender oder therapieresistenter Beschwerden.
Behandelt werden unter anderem:
· Definition und naturheilkundliche Einordnung von Störfeldern und Herden
· Entstehung chronischer, häufig subklinischer Entzündungsprozesse
· Typische Prädilektionsstellen wie Zähne, Tonsillen, Nasennebenhöhlen, Narben, Darm oder chronisch belastete Gewebe
· Bedeutung des Grundsystems und der extrazellulären Matrix
· Mechanismen der Fernwirkung und Projektion von Symptomen
· Auswirkungen auf Stoffwechsel, vegetatives Nervensystem und Regulationsfähigkeit
· Diagnostische Möglichkeiten wie gezielte Anamnese, Inspektion, manuelle Verfahren und ergänzende Methoden
· Therapeutische Grundstrategien zur Entlastung, Regulation und Stabilisierung
Die Teilnehmenden erwerben:
· ein systemisches Verständnis für die Rolle von Herdbelastungen im Krankheitsgeschehen
· Kenntnisse typischer klinischer Hinweise und anamnestischer Zusammenhänge
· Einblick in physiologische und neurovegetative Mechanismen chronischer Belastung
· Sicherheit in der strukturierten Bewertung möglicher Heilungshindernisse
· praxisnahe Ansätze zur Integration in ein ganzheitliches Therapiekonzept
Nach Abschluss der Fortbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,
· Störfelder als potenzielle Ursache therapieresistenter Verläufe differenziert zu erkennen
· systemische Zusammenhänge zwischen chronischer Belastung, Entzündung und Regulationsstörung zu erklären
· diagnostische Schritte strukturiert zu planen
· therapeutische Maßnahmen im Rahmen ihres beruflichen Handlungsspielraums verantwortungsvoll in ein integratives Behandlungskonzept einzubetten