Frauen unterscheiden sich von Männern nicht nur hormonell. Auch Stoffwechsel, Immunsystem, Schmerzwahrnehmung, Medikamentenwirkung und Krankheitsverläufe weisen zahlreiche geschlechtsspezifische Besonderheiten auf. Dennoch orientieren sich viele diagnostische und therapeutische Konzepte noch immer überwiegend an Daten, die ursprünglich an männlichen Probanden erhoben wurden.
Für Therapeuten bedeutet dies: Wer die biologischen und hormonellen Besonderheiten der Frau kennt, kann Beschwerden gezielter einordnen und individueller behandeln – von der Pubertät über den Kinderwunsch und die Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren und dem höheren Lebensalter.
Diese Fachfortbildung vermittelt Ihnen einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten geschlechtsspezifischen Unterschiede in Diagnostik und Therapie. Sie erfahren, welche Faktoren bei häufigen Beschwerdebildern berücksichtigt werden sollten, welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Frauenheilkunde prägen und wie Sie dieses Wissen direkt in Ihrer täglichen Praxis zum Nutzen Ihrer Patientinnen einsetzen können.