Die biologische Therapie der Arthrose - mehr als nur komplementär (ACHTUNG Sponsoring!)

Kosten: Mitglieder 9,00 €, Gäste 22,00 €

Diese Veranstaltung kann Ihnen durch einen Sponsor vergünstigt angeboten werden.
Die ersten 50 Anmeldungen zahlen durch das Sponsoring 0€ (Mitglieder) bzw. nur 9€ (Gäste)

Die ANMELDUNG muss dann aber zwingend! über www.anmelden.org/15092010
erfolgen.

55-60 % aller Deutschen leiden unter chronischen Rücken- und Gelenkschmerzen. Diese sind die häufigste Ursache für Frühberentung und Schwerbehinderung. Die Behandlung von Rückenschmerzen belasten die Gesellschaft mit 5,9% und die der Arthrose mit 2,8% der Gesamtkrankheitskosten. Die konservative schulmedizinische Therapie der Gelenkverschleißerkrankungen beschränkt sich auf symptomatische Maßnahmen. Die häufig verordneten NSAR führen zu einer bedenklichen Menge an Nebenwirkungen und Organschäden. Einen hohen Stellenwert nimmt seit Jahren der Gelenkersatz ein, welcher jedoch mit immensen Gesamtkosten und auch Risiken verbunden ist. Die schulmedizinische Rückenschmerzdiagnostik legt ihren Focus auf bandscheibenbedingte Kompressionssyndrome, wovon über 30.000 pro Jahr mit mäßigem Langzeiterfolg operiert werden. Vor dem Hintergrund leerer Kassen und unzufriedener Patienten braucht auch die Arthrose- und Rückenschmerztherapie Innovationen, welche die Notwendigkeit operativer Interventionen deutlich reduziert und unter stärkerer Einbeziehung des Betroffenen die Wege einer naturgemäßen Optimierung des Haltungs- und Bewegungsapparates favorisiert.

Arthrose ist nicht irreversibel und führt nicht schicksalhaft zu Dauerschmerzen, Versteifung oder Endoprothese. Die biologische Medizin kennt eine Vielzahl von Alternativen und ermöglicht bei langfristiger und gezielter Strategie zu sehr guten Resultaten. Die meisten Rückschmerzen haben muskuläre Dysbalancen, Fehlhaltungen und Verschleißerscheinungen der Facettengelenke als Basis, welche einer strukturierten konservativen Therapie unter vordergründigem Engagement ganzheitlicher Physio- und Manualtherapeuten zugeführt werden sollten.

Gelenke bilden ganzheitlich gesehen ein System aus Knorpel, Knochen, Kapsel- und Bandapparat sowie haltende als auch bewegende Muskulatur, welche segmental und übersegmental reflektorisch in den Gesamtorganismus integriert sind. Sehr wichtig sind hierbei reflektorisch-energetische Beziehungen zu inneren Organen, Körpersegmenten und zu den Zähnen sowie psychosomatische Rückkopplungen. Die Gelenkanteile haben spezifische anatomisch-physiologische Eigenschaften (Zusammensetzung, Nutrition, biomechanische Eigenschaften) und unterliegen deutlich den Einflussgrößen des Stoffwechsels und des An- und Abtransportes von Metaboliten. Die Arthrose ist keine primäre Erkrankung des Knorpels, sondern Ausdruck chondraler und subchondraler Pathogenese.

Im Vortrag werden die wichtigsten Verfahren der biologischen Arthrose- und Rückenschmerztherapie erläutert und beispielhaft demonstriert. Konzeptionell wird unterschieden in lokale, segmentale, übersegmentale und systemische Behandlungsverfahren mit jeweils regulierender und regenerierender Zielstellung. Umfangreiche biologisch-medikamentöse (z.B. Neuraltherapie, Organotherapie, Thermokochsalztherapie, Homöopathie, orthomolekulare Medizin u.a.) wie auch nicht-medikamentöse Ansätze (z.B. äußere Anwendungen, Hochton- und Lasertherapie, Triggerpunkt- und Reflextechniken u.a.) werden als praktisch bewährtes Instrumentarium für eine erfolgreiche Arthrose und Rückenschmerzbehandlung zur Diskussion gestellt.